25.02.2010

Zeitarbeit in Deutschland

Die Zeitarbeit ist als befristete Tätigkeit gedacht, die dem Arbeitgeber die gesetzliche Möglichkeit gibt, bestimmte personelle Engpässe zu überwinden. Eine Möglichkeit der Zeitarbeit in Deutschland sind befristete Arbeitsverträge, die per Gesetz nur einmal verlängert werden dürfen.

Danach muss es ein unbefristeter Arbeitsvertrag werden. Im Gegensatz zur heute üblichen Form der Zeitarbeit ist das in Ordnung. Die neue Form der Zeitarbeit sind die Leiharbeitsfirmen, wo der Arbeitnehmer angestellt wird und von dort für eine bestimmte Zeit an einen Arbeitgeber verliehen und laut BZA Tarif bezahlt wird.

Diese Möglichkeit wird heute sehr stark genutzt, um Stammbelegschaften mit Tariflöhnen abzubauen und dafür mit geringer bezahlten Zeitarbeitern aufzufüllen. Damit wird ganz legal und bewusst das Triefsystem untergraben. Durch die hohe Arbeitslosigkeit und die gesetzlichen Bestimmungen, wo ein Arbeitsloser gezwungen werden kann, als Zeitarbeiter zu arbeiten, stützen dieses System.Die heute gesetzlich übliche Arbeitnehmerüberlassung war bis 1971 in Deutschland verboten. Eine Lockerung war sinnvoll und notwendig, wobei die heutigen Formen, die von der Regierung beschlossen wurden, nicht ausgereift und nur Stückwerk sind, die dazu beitragen, den sozialen Frieden in Deutschland weiter zu untergraben.

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