18.02.2010

Die Konfirmation - Religionsmündigkeit

Das Sakrament der Konfirmation wird meist während eines Festgottesdienstes gespendet. Die Konfirmanden sind in der Regel 14 Jahre alt und erreichen damit die Religionsmündigkeit. Die Konfirmation gilt als persönliche Bekräftigung des Taufsakraments und zum christlichen Glauben und der Kirchenzugehörigkeit.

Weiterhin wird damit der Eintritt in die kirchliche Gemeinschaft der Erwachsenen markiert und werden in den verschiedenen Kirchen auch unterschiedliche Rechte verliehen. Der vorbereitende Konfirmationsunterricht kann zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren dauern.

Im zweijährigen Modell nennt man die Jugendlichen im ersten Jahr Katechumenen oder Präparanden, im zweiten bezeichnet man sie als Konfirmanden. Der Unterricht findet meist einmal wöchentlich statt und wird von einem Pfarrer abgehalten. Im Konfirmandenunterricht sollen den Jugendlichen Glaubensinhalte näher gebracht werden.
Zunehmend wirken dabei auch Ehrenamtliche, junge Mitarbeiter und Eltern mit.

Im Vordergrund steht dabei nicht mehr wie in früheren Zeiten das Auswendiglernen von Katechismustexten und Bibelversen, sondern Kirche in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und in der schwierigen Phase der Pubertät zu begleiten. Die Tag der Konfirmation ist meist mit einem Familienfest und Geschenken verbunden, wenn man sich vorher entsprechende Mühe bei den Einladungskarten zur Konfirmation gegeben hat.

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