Der Körperscanner, auch Nacktscanner, Ganzkörperscanner oder Bodyscannergenannt genannt, dient der visuellen Abtastung von Personen. Das Verfahren wird in Gefahrenzonen, wie Flughäfen oder gefährdeten Grenzgebieten, wie zwischen dem Gazastreifen und Israel, eingesetzt und soll Gewaltanschlägen vorbeugen.
Durch das Scannen sollen Waffen und Sprengstoffe, die auf der Körperoberfläche geragen werden, erkennbar gemacht werden. Die Einführung dieser Vorgehensweise ist, seit der steigenden Bedrohung durch terroristische Akte, zunehmend Gegenstand kontroverser öffentlicher Debatten und Diskussionen. In den USA und Russland ist die Nutzung von Körperscannern üblich.
In der Europäischen Union und Deutschland sind die Zweifel an dieser Methode, aufgrund eines erheblichen Eingriffs in die Intimsphäre, strittig. Vereinzelte Geräte werden in der EU derzeit unter politischer Aufsicht erprobt.
Technisch ist das Verfahren durch Röntgenstrahlen und Terahertzstrahlung möglich. Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und werden von den verschiedenen Zellstrukturen im Körper unterschiedlich stark absorbiert, wodurch beim Empfang der Strahlen ein Bild entsteht.
Bei der Terahertzmethode wird mit hypersensiblen Messinstrumenten die Körpertemperatur der Personen gemessen. Die Unterschiede in den Temperaturen werden visualisiert. Es entsteht ein genaues Abbild der Körperoberfläche.