Der erneute Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull am Mittwoch (14.4.2010) hat zu einem Zusammmenbruch des europäischen Luftverkehrs geführt. Da es beim Durchfliegen von Vulkanasche zu Ausfällen von Flugzeugtriebwerken und zu Sichtbehinderungen der Piloten kommen kann, führte der Ausstoß riesiger Aschewolken zu Sperrungen des Luftverkehrs in Norwegen und Schottland. Bald darauf folgten Schweden, Finnland und Dänemark.
Die Aschewolken wanderten weiter nach nach Süden und lösten nach dem Erreichen Norddeutschlands eine Sperrung der Flughäfen in Bremen, Berlin, Hamburg und Hannover aus.
Am Freitag war der Luftraum von knapp einem Dutzend Ländern in Europa zum größten Teil gesperrt, in Deutschland war zeitweise nur noch der Flughafen in München für den Flugverkehr offen.
Hunderttausende Passagiere sitzen fest. Wer die Möglichkeit hat, weicht auf die Bahn oder Mietwagen um. Mit größeren Auswirkungen auf das Wetter der kommenden Tage oder gar Wochen wird seitens der Meteorologen nicht gerechnet. Wie lange die Störungen des Flugverkehrs noch anhalten werden, ist ungewiss. Alles hängt von der Entwicklung des Wettergeschehens und der Fortdauer der Vulkantätigkeit ab.