8.09.2009

Wahlprogramme zur Bundestagswahl

Wahlprogramme sind für die wahlberechtigten Bürger eine Norm, welchem politischen Grundsätzen eine Partei folgt. Die Wahlprogramme werden rechtzeitig vor der bevorstehenden Wahl in den Medien bekannt gegeben und geben den Wahlberechtigten die Möglichkeit, sich explizit mit den parteipolitischen Zielen auseinander zu setzen und sich bei der Wahl konkret für die Partei zu entscheiden, die die eigenen Interessen vertritt.

Um die Parteiziele in den Wahlprogrammen verstehen zu können, ist es erforderlich, die Ursprünge der einzelnen Parteien zu kennen. Hier als analytisches Beispiel die Geschichte der zwei großen Parteien und der propagierten Ziele im Vergleich:

Die SPD ist z. B. im Jahre 1848 aus der revolutionären Arbeiterbewegung hervorgegangen und vertritt damals wie heute als Leitdevise die Verwirklichung der sozialen Gerechtigkeit. Daraus ergeben sich im Wahlprogramm Ziele wie Vollbeschäftigung, ausgeglichenes Wirtschaften und Geschlechtergleichstellung.Im Vergleich dazu ist die heutige CDU im Jahr 1945 durch die schon vorhandenen Zentrumsparteien der konservativen Mitte, wie CDP, DDP und Zentrum entstanden. Auch heute steht die Partei für konservative Ziele wie Förderung von Familien, Bildung.

Das Wahlprogramm soll vor der Wahl möglichst viele Wähler für die jeweilige Partei vereinnahmen.

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Kommentar:

Kategorien